Scheurebe
Zur Wunschliste hinzufügenHerkunft: Die Weißweinsorte wurde von Georg Scheu 1916 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey/Rheinhessen gekreuzt.
Kreuzung: Silvaner x Riesling
Eigenschaften: Das Blatt ist mittelgroß, kreisförmig und tief gelappt. Der Reifezeitpunkt ist mittel und die Erträge sind mittelhoch. Die Sorte ist anfällig für Peronospora, Oidium und Botrytis. Vorteilhaft sind ihre gute Chlorosefestigkeit und ihr frostfestes Laub.
Traube: Die Traube ist mittelgroß, dichtbeerig, zylindrisch und geschultert, mit rundlichen, grüngelben Beeren, die einen typisch muskatähnlichen Geschmack aufweisen.
Wein: Bei ausreichender Reife können sowohl körperreiche, trocken ausgebauten Weine als auch aromenreiche Prädikatsweine erzeugt werden. Diese Weine zeichnen sich durch ihre lebendige Säure aus, die ein beeindruckendes Potenzial zur Alterung bietet.
Standortansprüche: Die Sorte benötigt gute Lagen. Scheurebe ist starkwüchsig und verfügt über eine hohe Toleranz gegenüber Trockenheit und Kalk. Zudem zeichnet sie sich durch ihre hohe Winterfrostwiderstandsfähigkeit aus.
Klone
- Der Klon JF 22 liefert besonders fruchtige Weine mit hohen Extraktwerten.
- Der Klon JF 55 ist qualitativ führend. Er bringt etwas niedrigere Erträge mit höherem Mostgewicht und liefert einen typischen Scheurebewein.
Leistungsdaten vom Dürkheimer Fronhof aus 3 Standorten mit 19 Ernten von 1984-2002 | ||
Klon | JF 22 | JF 55 |
Mostgewicht (°Oe) | 86 | 93 |
Ertrag (kg/a) | 127,7 | 100,1 |
Säure (g/l) | 9,8 | 8,5 |
Rebangebot
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