Calardis Musqué
Zur Wunschliste hinzufügenHerkunft: Die Sorte wurde 1964 in Deutschland am Julius Kühn-Institut, Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof (Siebeldingen), von Gerhardt Alleweldt gezüchtet und erhielt 2023 den Sortenschutz.
Kreuzung: Bacchus × Seyval Blanc.
Eigenschaften: Calardis Musqué zeigt einen mittleren, aufrechten Wuchs. Die Sorte neigt zur Geiztriebbildung und Verrieselung, was zu schwankenden Erträgen führen kann und erhöhte Aufmerksamkeit im Weinberg erfordert. Mit der Sorte können insgesamt bis zu 50–60 % Pflanzenschutzmittel eingespart werden. Botrytisbefall tritt eher selten auf und führt dann häufig zu Edelfäule, wodurch sich die Sorte auch für Süßweinstile eignet.
Resistenzen:
Traube: Die Trauben sind mit Riesling vergleichbar, meist lockerbeerig mit eher kleinen Beeren. Verrieselung und Geiztraubenbildung sind sortentypisch und beeinflussen die Ertragsstabilität.
Wein: Die Weine sind vollmundig mit lebendiger, reifer Säure und einem markanten, teils an Traminer erinnernden Muskatton. Das Bouquet ist exotisch und komplex mit Aromen von Maracuja, Mango, Ananas und Physalis. Hervorzuheben ist die hohe Qualitätskonstanz der Weine über die Jahre, was Calardis Musqué trotz anspruchsvoller Anbaueigenschaften besonders attraktiv macht.
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