Welschriesling

Herkunft: Von Goethe 1887 wiedergebener Weg Champagne-Heidelberg in die Steiermark nicht nachvollziehbar. Italien und Rumänien weiterhin genannt. Trotz des Namens besteht keine Verwandtschaft mit dem Weißen Riesling.

Kreuzung: Ebenso wie ihre Herkunft liegt auch die Abstammung der Rebe im Dunkeln. Der Elbling ist die nächstverwandte Sorte.

Merkmale: Triebspitze hellgrün, weiß wollig, lange Ranken. Blatt mittelgroß, deutlich fünflappig, hellgrün, dünn. Blattrand sehr spitz gesägt.

Eigenschaften: Sehr späte Reife, verlangt daher gute Lagen. Kalkverträglichkeit, Winterfrosthärte, wenig Neigung zur Verrieselung und Pilzkrankheiten geben große Anbaubedeutung

Traube: Traube mittelgroß, walzenförmig, geteilt, dichtbeerig. Beere mittelgroß, rund, honiggelb/hellgrün, punktiert, dünnschalig. Geschmack süß-säuerlich.

Wein: Bei guter Reife haben die Weine eine feine Würze, sind lange haltbar und süffig, unreife Weine  sind dünn und säurebetont.

Ansprüche an den Weinberg: Die späte Reife verlangt eine gute, warme Lage. Die hohe Kalkverträglichkeit gestattet den Anbau auf Kalkböden. Der Welschriesling verlangt gute, nährstoffreiche, und nicht zu trockenen Böden.

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